alle gedichte, fotos, bilder und texte auf diesem blog sind von gabriele brunsch / LadyArt erstellt, andere autoren sind besonders genannt. nicht nur das gesetzliche,auch das aus moralischen gründen zu respektierende urheberrecht gilt hier – obgleich nur der zufall das vergehen aufdecken könnte,aber ist die welt nicht voller zufälle -
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GEOCITIES
Dienstag, 28. September 2010
Freitag, 17. September 2010
Mutiert zum Todesengel
(Dieses Gedicht schrieb ich Mitte März 2009 nach dem schrecklichen Ereignis in Winnenden.)
Sonntag, 12. September 2010
...noch einmal ganz für sich...
Montag, 6. September 2010
e n t r ü c k t ... (Nachtrag)
.
furtively daylight
pulls its bridal veil of fog
off the hillside
.
The Shiki Monthly KukaiSeptember 2009
.
( sachte zieht frühlicht den brautschleier aus nebel
vom berghang )
VARIATION:
verstohlen zieht licht
seiner bergbraut den schleier
aus nebel vom leib...
.
Dienstag, 31. August 2010
ABER ES İST MEHR...
Es ist Hoffnung,
wiedergefundene Hoffnung,
auf etwas,
von dem ich nicht einmal
als Kind gewusst habe, was es ist.
Wer seine Träume vergisst,
der stirbt von innen.
Doch ich lebe...
...ich lebe die Träume
in der Realität,
und mache die Wirklichkeit mir zum Traum,
so dass ich nie Angst haben muss,
ich könnte aus dem Traum,
den ich lebe, aufwachen,
und ich werde nie aufwachen,
denn der Traum ist das Leben,
und das Kind in mir ist unsterblich,
es wird ewig das Leben träumen,
denn ich lebe meine Träume,
und ich träume mein Leben...
...und ich bin glücklich.
Wolfgang-Imre Brunsch, 2001
Samstag, 21. August 2010
Zweiter Morgen
Der Knabe, der suchend
den feuerhellen
Morgenschlaf erwartet,
trifft erschrocken auf den Tod,
der auf grauer Strasse lauert.
Zieht er in die Ferne
mit den flügellosen Wesen,
die in den Wolken tanzen,
oder stirbt er einsam
in Mutters Armen?
Balde der Frauen Klage
an schwarzer Friedhofsmauer hallt,
doch am braunen Erdwurf,
der eines Knaben Leichnam birgt,
ein liebend Mädchen Tränen lacht.
Wolfgang-Imre Brunsch, 1996
.
Dienstag, 10. August 2010
... der wert der worte ... (angepasst)
Sonntag, 8. August 2010
leicht und schwer - klang oder schrift
verflüchtig sich - nicht?
.
Ich danke Juergen Kuehn für dieses
Kommentargedicht:
Jedes meiner Worte stolpert,
schon während ich schreibe,
unbewohnt in die Vergangenheit.
Schon die Gedanken verschwanden,
bevor ich sie niederschrieb, beinahe
unzugänglich in ihrer Einsamkeit.
Selbst das Bild dazu enteilte,
früher als mir lieb war, flüchtig
flimmernd ins Perfektum.
Es sorgt mich das falsche Wort,
gar ausgesprochen, das unlöschbar
in Vergangenheit und Zukunft wirkt.
.
Donnerstag, 29. Juli 2010
LEKTÜRE: KIRSTEN HEISIG - Das Ende der Geduld!!! -
schlägst du, schlägst - zögerlich quillt
erkenntnis ins jetzt...
.
Montag, 19. Juli 2010
W A N D E L
...was, wenn efeu und wein verstachelt sind und dich blutig schlagen?
...was, wenn das lachen verebbt?
...was, wenn seufzer durchs grün klagen, bei tag und bei nacht?
...dann brechen dämme.sind dämme gebrochen...
...dann zerreissen bande.sind bande zerrissen...
...dann verklingt der gesang.ist gesang verklungen...
...dann zerbirst die erinnerung, die trostspendende.ist erinnerung zerborsten, die trostspendende...
...und am rande der nacht suchst du die spuren,
vom regen verwaschenene linien...
.
