alle gedichte, fotos, bilder und texte auf diesem blog sind von gabriele brunsch / LadyArt erstellt, andere autoren sind besonders genannt. nicht nur das gesetzliche,auch das aus moralischen gründen zu respektierende urheberrecht gilt hier – obgleich nur der zufall das vergehen aufdecken könnte,aber ist die welt nicht voller zufälle -

Copyright for all POEMS, TEXTS, PHOTOS and PAINTINGS published here is reserved to © Gabriele Brunsch

DIESES BLOG WIRD ARCHIVIERT vom DEUTSCHEN LITERATUR ARCHIV MARBACH

DIESES BLOG WIRD ARCHIVIERT vom DEUTSCHEN LITERATUR  ARCHIV  MARBACH
Deutsches LiteraturArchiv Marbach

Follower

Mittwoch, 24. Juli 2013

hier und dort lang nach der katastrophe

hier und dort lang nach der katastrophe

hier und dort

das grauen nicht begreifend,

wälzen nacht-und-tag-träume

die bilder um in meinem kopf,

nichts schwächt ab,
nichts verblasst,
nichts kann die gegenwart mildern,
nichts die zeit zerfasern,
nichts der abstand lindern,
nichts nehmen aus meinem kopf,
nichts herauslösen aus meinen gedanken,
nichts kann den film ersetzen,
die rasante bild-show bremsen,
denn der schmerz ist eingemeißelt da.
die fassungslosigkeit würgt die kehle
und das bewusstsein:
dass mörder lächelnd ins warme abendlicht
getaucht gemütlich ihr pfeiffchen rauchen
und über die wiesen schauen und sich
abwenden, als wär nichts gewesen....

Donnerstag, 11. Juli 2013

Haiku - Kamille - Chamomilla


gelbauge wiegt sich
sonnentrunken und trotzig 
am ackerrand

***

yellow-eye's swaying
drunk with sun and strong-willed
touching the field

***

Mittwoch, 10. Juli 2013

Tipi - Klo - Brauchen tu ich's nicht, aber haben will ich es...



...brauchen tu ich’s nicht, aber haben will ich es...

mit dieser losung geht die welt spazieren,
das ist der motor, der sie lechzen macht, ja-ja!!!
die nachbarn drüben lächeln so genüsslich,
die hölle bricht in mir jetzt aus, na klaaa!

das kapital-globale riesenrad,
es dreht und dreht sich
dünnbrettbohrerisch und flott,
und während du
auf allen vieren blutend
dem TREND und IN und COOL verfallen bist,
geriert es wie aus hunderttausend quellen
zu augenfängern, seelenfängern,
flach-geschubster massenware,
hingepfuschtem super-schrott...

...und dann,
wie kann man das negieren,
du bist doch stimmig, hallo,
du bist voll im TREND,
du hast die welt doch bis ins mark begriffen,
geh kaufen, mach, das ist's, was sie erhält...

...ein tipi-klo,
das braucht das kind!
was heißt da kind,
das brauchen mann und frau!
das tipi-klo
ist lebensphilosophisch eben,
freiheit-beglückend,
frischluft-lust-erstrebend,
schamanisch aufgetankt!
(arbeitsbeschaffungs-mittelmäßig,
und inland-konjunkturerhebend
tendenz nur reduziert - ein supergau...)


so pellt sich mir die haut,
so zucke ich bei jedem klingelton,
so zweifle ich,
weil zweifel ein ventil,
so schluchze ich,
weil irgendjemand
ohne mich zu konsultieren,
den zeitplan für ein tipi-klo entwirft
und mauern baut,
und wild-verzweigte schüttere Strukturen
zurückverfolgt und dann
die bilder zu entschlüsseln,
erhaben auf dem tipi balanzierend,
den letzen trend verschluckt...
hinunterspült,
und mich vergisst...
mist...

haiku - sommerspaziergang - summer walk

ein blick zum wegrand
plötzlich weitet sich der tag

***

glance at the wayside
suddenly my day becomes wider


Mittwoch, 3. Juli 2013

nachts, vor langen 25 jahren

.



nachts vom zirpen der grillen betäubt
auf der treppe zum garten, rauchend,
dachte ich mich zurück in den tag,
in die stunden, sekunden, die zeit
die verging, als der tag so voll  war,
so voll, und du ganz benommen warst,

vor langen 25 jahren...

ganz allein in dieser dunkelheit,
dieses alleinsein ist dimension,
ist mikrokosmos in perfektion,
ist alles zusammen, ist stärke
und maßlos erdrückende schwäche...
der mond im wolkenband ein schemen.

vor langen 25 jahren...


dieses Gedicht schrieb ich im letzten, im vorletzten, im vorvorletzten Jahr? An einem Tag, an dem ich mein kleines Leben zusammenballte in meiner Hand und pulsieren spürte... den Herzschlag von Zeit...
es öffnete sich zufällig, als ich das wort "nachts" eingab und da fand ich es, ein Gedicht, das ich als Entwurf gespeichert hatte... warum auch immer, doch ehe ich mich des Datums versichert hatte, war es schon draußen...
Den Zeitpunkt weiß ich nicht mehr zu sagen, aber meine Gedanken sind da, als sei es vorhin gewesen.
Seit Monaten rauche ich nicht mehr, jene Treppe in den Garten gibt es lange nicht mehr, aber diese Augenblicke der Erkenntnis, die habe ich in mir...der mond im wolkenband nur ist ein schemen....!

Sonntag, 30. Juni 2013

SHELL - Schrapnell - Haiku


***

again and again

the blasting of shells 
so silent the night

***

wieder und wieder
das platzen der schrapnellen
so still ist die nacht

***


BAREFOOT - Haiku


***

barefoot
through shallow water
urchin's crying

***

barfuß
durch seichtes wasser
seeigel weint

***

Es ist eine unbefriedigende Übersetzung: 
urchin kann Seeigel aber auch Lausbub, Spitzbub heißen, wodurch die englische Version natürlich eine heitere Doppeldeutigkeit hat... 

Donnerstag, 27. Juni 2013

SHIT-STORM

shit-storm

die finger zittern mir streif ich
die fetzen greller worte,
den krötengeifer,
aus meiner sinne faltentuch.

doch mühsam ist's
ermattet lösche ich das licht.

indem ich still der stille ähren sammle,
starr ich hinein ins dunkle niemandsland

und fürchte mich!

wo bin ich hingeraten,
soll ich es lernen
durch den sumpf zu waten?

könnt ich mich wappnen,
damit der schrille krötenschleim,
den sie auf ihre tasten spein,
als splitterlinge, mikroskopisch klein,
zerbirst ins äthernichts hinein.

doch mühsam ist's
ermattet lösche ich das licht...


******************************************************


Dankbar füge ich das Hinzugedicht von  Bernhard Albrecht27/6/13 ein:

Du bist`s ...


Ob schale Worte,
gurgelnde Emotion,
ob Falschheit im Quadrat -
Du bist es, der
in Deinem Denken
die Wirklichkeit
sich so erschafft.

In Deinem Sinnen fließen,
aus Welten Möglichkeiten,
mal diese, mal jene Realität
aus Deines Schaffens Schoss.

Was fürchtest Du
in Dir die dunkle Seite,
was lässt ermattet
in Angst und Schwäche
die Flucht
in Schlafes Nacht
Dich suchen?

Kein Krötenschleim kann Dir
der Worte Tönen so verkleben,
dem nicht einverwoben winzig klein,
ein leuchtender Diamant - schau hin!

Dienstag, 25. Juni 2013

VERNUNFT

vernunft


bist liebste freundin mir und hassobjekt,
mal fichst du aussichtsreich mit scharfer Zunge
und lässt mich matt geschlagen liegen,
ein andermal lockst lächelnd du mich in die Runde
und machst mich freudestrahlend fliegen,
und jubelnd siegen...

spür ich die sanfte hand auf meiner schulter,
die mich verführt den schritt noch zu bedenken,
stößt du mich diesmal hastig in die dunkle schlucht,
und fallend fühl ich deinen kühlen kuss...

ich weiß, ich weiß,
so vielgestaltig ist dein wesen,
was zählt ist das ergebnis meiner tat,
ist's freude, oder ist es ein verdruss,
folg ich dir nach, kann es mir alles geben,
folg ich dir nicht, üb ich an dir verrat!






Sonntag, 23. Juni 2013

Venedig - VENICE



***

im flirren des lichts
der leeren gondel
tagtraum

***

shimmering light
the empty gondola's
daydream

***



Mittwoch, 5. Juni 2013

Haiku

***


unverhofft fährt er

mit dem zug durch den regen

mein schirm


***


unexpectedly

my umbrella travels on

through the rain


***


I skipped "the train" in the English version, apparently it wasn't necessary!
 Ich ließ im Englischen Text den Zug weg.

Montag, 3. Juni 2013

HAIKU SUNDUST

sundust
the universe dancing
in the living-room


sonnenstaub
das universum tanzt
im wohnzimmer

Samstag, 18. Mai 2013




whatsoever

words flow up in the sky

dimly remembered

*************************

might be important

you say - shivering of cold -

repeating these words

Donnerstag, 2. Mai 2013

Über die Schönheit in Kunst und Natur - von 2011

Wenn ich nicht wüsste, dass die Schönheit, das Schöne in der Kunst ganze Bibliotheken füllt, fiele es mir leicht hier etwas zu sagen.

Ich will mit etwas Konkretem beginnen. Als Gemüse gab es heute Romanesco-Kohl. Eine wohlschmeckende Beilage, die mich immer wieder in Verzückung versetzt, wenn ich sie vor mir liegen habe, viel zu schade um mit dem Messer hineinzuschneiden, einfach zu schön! Und das ganz aus sich selbst, ohne menschliches Hinzutun, ganz natürlich.

Es durchziehen mich Gedanken an Architektur, an Burgen/Zinnen/Schlösschen/Gartenpavillions/Pagoden/Asiatische Dachkonstruktionen/Türmchen/Parkanlagen, etc. wenn ich diesen Kohl anschaue.

Mathematik, Geometrie, die Schönheit eines Bildes von Escher tauchen vor mir auf, und ist doch nur Natur.

Ob gezüchtet oder nicht, wie groß der Anteil menschlichen Hinzutuns auch immer sein mag, die Orchidee, die Kastanienblüte, das Federrad des Pfaus, der Nebelhauch über der Wiese, das blasse Abendrot im Weiher, alles ist Natur und ist schön.

Und auch wenn es ein Gemeinplatz sein mag, so komme ich doch immer wieder darauf zurück, dass alles vom Menschen Gedachte und Erschaffene im eigentlichen Sinn bereits da ist, oder da war... keine Form, die Kunst erfindet, ist wirklich "neu"!
Und die Mathematik rennt den noch nicht erdachten, den noch nicht vorstellbaren Formen mit ihren Rechnungen hinterher... Oder war es andersherum, gab es gar die Form schon, sie wartete nur auf die Berechnung, und diese konnte nicht errechnet werden, weil die ihr innewohnende Form noch nicht gedacht werden konnte, weil die technischen Möglichkeiten für ihre Darstellung noch nicht existierten: Fermats Satz und seine Lösung sind das blendende Beispiel dafür!

Ein Zitat, das den Erkenntnissen der modernen Quantenphysik und der sie umgebenenden Philosophie voll entspricht:

David Hume (1711-1776) - Beauty in things exists in the mind which contemplates them.

Nach einem Vortrag über "das Schöne in der Kunst" mag leicht Erschöpfung eintreten, wenn man angesichts der überbordenden Schönheit, welche uns die Kunst bietet, plötzlich spürt, dass der Vortrag langatmig und ein wenig bemüht herüberkam, obgleich die besprochenen Kunstwerke allesamt großartig waren, und die Frage an den Referenten ob man nicht Schönheit mit Schönheit vergleichen könne, sprich, die von Kunst mit der von Natur! Ähm! Auch die Antwort bemüht: Wir reden doch über Kunst, nicht wahr?
Die Definition des Schönen und der Ästhetik von Kunst ist nicht vereinbar mit "Natur", weil die Form der wissenschaftlichen Besprechung den Bezug zu ihr ausschließt, denn sonst wäre es ja nicht Kunst, sondern eben Nicht-Kunst, die man ja gerade nicht bespricht - (und Nicht-Kunst wiederum ist selbstverständlich nicht sofort "Natur") ...

Ein unerschöpfliches Thema, das uns, wenn wir denn Natur vor der Nase haben, nicht hindern wird, ihre Schönheit zu erkennen - und in dem Augenblick, da wir sie besprechen, in ein Haikuverslein hineinholen, haben wir einen Vorgang der Transzendenz vollzogen - und was gerade noch Natur ... ist ... jetzt (im besten Falle): Kunst.

Donnerstag, 25. April 2013

Der Froschkönig - Papiertheater - Gabriele Brunsch


Kunst und  Literatur im Papiertheater-Kitzingen "er"leben:



Ich möchte Euch alle herzlich einladen einem Ausschnitt meiner Einführung zum Hörspiel


"Der Froschkönig" 

zu lauschen. 

Ich habe das Märchen für meine Miniatur-Kunst-Bühne erarbeitet. Es ist ein einstündiges Hörspiel. Dies soll ein Teaser sein, der neugierig machen soll auf das ganze Märchen - das Märchen, das die Gebrüder Grimm so wunderbar zusammengefasst haben, das ich aber wieder ausgebreitet habe - ich erzähle die Geschichte vom armen, leidgeprüften Vater, dem König, der seinem jüngsten Töchterchen vollkommen verfallen ist. 


Wie soll er sich nur ihren Wünschen widersetzen???



Bernhard Albrecht - Wolfsschanze

Diesen Kommentar erhielt ich am 24.April 2013 von Bernhard Albrecht zu meiner Kurzgeschichte

Wolfsschanze   eine kleine Geschichte in Gedichtform, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.


Hier:    http://ladyart-haiku.blogspot.sk/2011/01/die-wolfsschanze.html



Liebe Gabriele,

Deine so tief empfundene Geschichte erst heute gelesen, danke!
Ich füge, inspiriert durch sie, in Gedichtform eine wahre Begebenheit aus dem Widerstand dieser Zeit hinzu.

Der stille Mut


Am Horizont ferner Erinnerungswelten
lebt sie noch immer, so als sei es erst gestern gewesen
eine junge Frau
im keuchend Wälder durchbrechenden Dampfzug,
das Gesicht gegen die Scheiben gepresst,
mit den Ohren weit den Raum hinter sich ertastend -
in wachsamer Aufmerksamkeit.

Auf ihrem Rücken, gut versteckt hinter dichter Bluse
ein braunes Kuvert, einen kleinen Rucksack darüber;
Lagepläne der Wolfsschanze reisen
als Kassiber durch das Land,
unter den Augen der Geheimen Staatspolizei hindurch,
wird sie es schaffen -
sie hat Mut.

Da, ein Pfeifen und Qualmen, 
der Zug hält mitten im Wald,
schwarz Uniformierte huschen aus dem Gebüsch hervor,
entern gleich Pantern
den letzten Wagen des Zuges,
verschwinden im Abteil - 
Geheime Staatspolizei, die Ausweise bitte.

Die junge Frau steht auf,
geht langsam nach vorne, 
quert lächelnd die offenen Übergänge
mehrerer Wagons, betritt den Gepäckwagen;
der Schaffner dort, über sein Pult gebeugt, blickt auf,
sie schaut auf ihr Fahrrad -
eine endlos erscheinende Minute des Schweigens, er versteht.

In einer engen Kurve, als der Zug langsamer fährt,
öffnet er die Schiebetür, packt das Fahrrad
und wirft es eine Böschung hinunter,
sie, obwohl ungeübt in derlei Belangen,
springt hinterher, überschlägt sich mehrfach,
steht auf, wie durch ein Wunder unverletzt -
reisst ihr Fahrrad hoch und verschwindet in den Wäldern.

Das Nahen tief fliegender Flugzeuge,
Maschinengewehrfeuer auf den Zug decken ihre Flucht,
die Geheime Staatspolizei, die Menschen im Zug
laufen springen um ihr Leben, niemand sieht sie;
eine Stunde später steckt der Kassiber in einem Mauerschlitz,
der nächste Bote, ein Mann, stutzt -
eine so junge Frau, sie geht lächelnd ihrer Wege.

© Bernhard Albrecht, 24.04.2013

Mittwoch, 24. April 2013

Mein langjähriger Freund Miroslav Dusanic hat mein Gedicht 

Traumfolgen 

ins Serbische übertragen. Ich möchte mich inniglich dafür bedanken: 


Трагом сна

Једну мрежу од сјенки, ноћ је исткала,
у њој објешени знакови од хладног стакла,
додирне ли твој прст ове глатке предмете,
огласе се земаљска звона, дугом звоњавом.

Дашак вјетра, треперећи, растури мрежу,
ткану од сјенки знакова и угланцаног стакла,
и само музика, јасних, чаробних звукова
вибрира још, иако је поодавно, освануо дан.

Габриеле Брунш

Sonntag, 21. April 2013

Traumfolgen


ein netz aus schatten hat die nacht gewoben
drin baumeln zeichen, sind aus kaltem glas,
berührt dein finger diese glatten wesen
ertönen sphärenklänge, klingen lange nach.

ein windhauch hat schimärenhaft zerstoben
die schattenzeichen netz und glattes glas,
nur die musik, aus lichten wunderklängen,
vibrierte noch, als längst der tag anbrach.



Voller Dankbarkeit füge ich Bernhard Albrechts

Gedicht, das er mir im Kommentar zugeschickt hat, hinzu: 


Quelle

Die Stille
der Unmittelbarkeit einatmend
vibrieren Worte
im Klang der Sphären,
Nacht erhellt sich
im Tanz der Wesen,
die kreisend Deine Wege umfassen.

Du staunst,
spürst die Kraft,
die im Loslassen Dir zukommt -
verstehst,
findest Dich neu
von Augenblick zu Augenblick.

© Bernhard Albrecht, 22.04.2013
für Gabriele Brunsch



Donnerstag, 18. April 2013

Karfunkelstein


MÄRZ  2008
Der Karfunkelstein
von björn ziegert


Unterm Meer in einem Graben

liegt ein riesiger Karfunkel

Jeder will ihn gerne haben

doch da unten ist es dunkel

Solche Steine sind verflucht

Dicke Kraken sind die Wächter

Mancher Wal hat ihn gesucht

– und hörte nur Gelächter


Das Karfunkelsteinergänzungsgedicht von Gabriele Brunsch

..hörte wie das irre Lachen,

in den Wassern wogte, wallte,


bis es an den Schiffsbug knallte,

wo ein schönes Mädchen stand,

welches lauschend gleich verstand

und sich in die Wogen warf.

(war auf den Karfunkel scharf)

Wie ein Pfeil schoss es zum Grund,

stopft das Kleinod in den Mund,

barg es unter ihrer Zunge,

schwamm ganz forsch mit reicher Lunge hoch,

doch dann der Schreck,

Karfunkel da, doch Schiff ist weg...

...längst ist jeder Laut verklungen, 

nur ein Haufen Meerjungfrauen


singen in den Algenauen,

Klagelieder, hoffnungsleer

lausche nur des nachts am Meer...

Die Moral von der Geschicht,

Meerkarfunkel sucht man nicht.

15000

Gerade durfte ich meinen 15000. Besucher auf meiner Blogseite begrüßen - er kam aus Norwegen...

Ich freue mich und danke Euch allen, liebe Freunde, für Eure Treue!!!