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Donnerstag, 27. Juni 2013

SHIT-STORM

shit-storm

die finger zittern mir streif ich
die fetzen greller worte,
den krötengeifer,
aus meiner sinne faltentuch.

doch mühsam ist's
ermattet lösche ich das licht.

indem ich still der stille ähren sammle,
starr ich hinein ins dunkle niemandsland

und fürchte mich!

wo bin ich hingeraten,
soll ich es lernen
durch den sumpf zu waten?

könnt ich mich wappnen,
damit der schrille krötenschleim,
den sie auf ihre tasten spein,
als splitterlinge, mikroskopisch klein,
zerbirst ins äthernichts hinein.

doch mühsam ist's
ermattet lösche ich das licht...


******************************************************


Dankbar füge ich das Hinzugedicht von  Bernhard Albrecht27/6/13 ein:

Du bist`s ...


Ob schale Worte,
gurgelnde Emotion,
ob Falschheit im Quadrat -
Du bist es, der
in Deinem Denken
die Wirklichkeit
sich so erschafft.

In Deinem Sinnen fließen,
aus Welten Möglichkeiten,
mal diese, mal jene Realität
aus Deines Schaffens Schoss.

Was fürchtest Du
in Dir die dunkle Seite,
was lässt ermattet
in Angst und Schwäche
die Flucht
in Schlafes Nacht
Dich suchen?

Kein Krötenschleim kann Dir
der Worte Tönen so verkleben,
dem nicht einverwoben winzig klein,
ein leuchtender Diamant - schau hin!

Kommentare:

  1. Du bist`s ...


    Ob schale Worte,
    gurgelnde Emotion,
    ob Falschheit im Quadrat -
    Du bist es, der
    in Deinem Denken
    die Wirklichkeit
    sich so erschafft.

    In Deinem Sinnen fliesen,
    aus Welten Möglichkeiten,
    mal diese, mal jene Realität
    aus Deines Schaffens Schoss.

    Was fürchtest Du
    in Dir die dunkle Seite,
    was lässt ermattet
    in Angst und Schwäche
    die Flucht
    in Schlafes Nacht
    Dich suchen?

    Kein Krötenschleim kann Dir
    der Worte Tönen so verkleben,
    dem nicht einverwoben winzig klein,
    ein leuchtender Diamant - schau hin!

    © baH, 27.06.2013

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  2. ...ach, lieber Bernhard, du hast schon recht, kein krötenschleim sollte mir die worte verkleben. aber ab und an nimmt er mir die lust mich in die menge der netz-cafés zu begeben, wo bisweilen ein sehr unschöner gedankenaustausch von grob bis primitiv sich vollzieht... und wenn man nicht aufpasst, dann kriegt man eine gebündelte ladung von diesem mist ab! da braucht man lang bis man die diamanten wieder in der ferne leuchten sieht, und bis man sich ihnen wieder nähert, das ist mühsam und bedarf einer großen pause und langer stille... die einkehr ...
    die dunkle seite, lieber bernhard, ist teil meines lebens. aber das ist eine andere dunkelheit, das ist nicht die der oberflächlichen bösen attacken, der hirnlosen egoistischen aggressionen...
    ich halte mich normalerweise von diesen dingen fern, aber ab und an passiert es, und das geht sehr schnell, dass man sich in einer menge wiederfindet, die das gefühl von claustrophobie erzeugt und eben diese not, die ich oben beschreibe...
    danke, dass du dich mit meinem gedicht auseinander gesetzt hast - danke für dein wundervollen Hinzugedicht!
    liebe grüße
    gabriele

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