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Dienstag, 2. Oktober 2012

Endlichkeit


***

so wird es sein:

kein stern 
im fernen universum,
ganz einfach nur, 
im kleinen hier
ein wenig energie, 
mate-ri-al,
ein häufchen ETWAS,
asche, mag schon sein,
vielleicht auch erde
das wär fein,
dann hätten würmer 
oder winzigkleine 
orga-nismen
sich schon gelabt an dir,
und weit getragen
den fahlen, weichen leib. 
doch nicht zum zeitvertreib.

und bleibt da was?
bleibt denn die seele
dieses anfällige gebilde
aus leben, liebe, wut, 
aus freundlichkeit 
aus gram, aus leid und hass?
wo bleibt denn das?

hörst du den schrei, 
der durch das universum hallt....
und schallt und schallt
und hallt und schallt?

dort ist es kalt.
ein nichts ist dort
an jenem  ort
doch hier -
hier ruht sie
deine sanfte glut
so energiegeladen
das bist du...
komm, lass sie zu
die endlichkeit.

die bitternis,
die bitternis,
sie ist des menschen
psycho-riss...

***

Donnerstag, 23. Juni 2011

...ein Hinzugedicht von Ursa

noch immer

glaube ich daran
dass diese Erde
diese Welt
gelungen ist
dass sie GOTT
gelungen ist
dass dieser lebendige Gott
eine lebendige Welt
geschaffen hat
dass diese Welt ein Garten ist
ein Garten Eden
den der Mensch betreten
aber auch ge - treten hat
Gott wird nicht DAS,WAS der
Mensch zer - stört hat
wieder aufbauen
dafür ist ALLEIN der Mensch
zuständig
er hat für den Frieden und
für die Gerechtigkeit zu sorgen,
er allein
es ist nicht gut was er bisher
geleistet hat

by Ursa

Dienstag, 21. Juni 2011

...weil es mir wichtig ist...


 ...und mag der mensch sich von allen wesen 
gott am ähnlichsten wähnen,

so ist doch gott 
niemals 
dem menschen ähnlich. 

wie vermessen!

wie können wir 
kleinlichen zwerge 
das ausmaß der macht erahnen?

das ausmaß 
der maßlosen gewaltigen größe, 
die hier ihre spuren legte...

...um die welt,
als sein von uns 
zu erfahrendes vermächtnis zu schaffen...

wir, wir erspüren ihn, 
spüren die gewalt,
spüren die größe, 
die schönheit, 
die kraft.

die größe im sein

die schönheit in der kunst

die kraft in der natur

...doch, wo hört das eine auf,
wo fängt das andere an...

© by Gabriele Brunsch


Dies ist mein Kommentargedicht zu

diesen Gedanken, die 
Miroslav B. Dušanić

am Freitag, August 07, 2009

auf seinem Blog gepostet hat:



Die Menschen sind nichts anders als Gottes Tränen,
die kalt und heiß herausquellen aus seinen Augenhöhlen,
und nicht gelungene Welt überschwemmen.



© by Miroslav B. Dušanić