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Sonntag, 4. Oktober 2009

- arboretum -


...im arboretum 
starr vor staunen 
einem wald 
aus bambusstengeln 
begegnet,
 
gigantische gehölze 

- doch - 
so fremd muten sie an 
- so ungewöhnlich fremd -


Kommentare:

  1. so ungewöhnlich fremd -- und doch so ungewöhnlich einladend.... einladend, sich einfach hinein zu begeben und dem Klang zu lauschen ..(es gibt viele Klänge dort für den Lauscher) LG Ursa

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  2. A natureza nos desloca para o inefável...
    De la nature à l'ineffable...

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  3. Tolles Foto! Die Geräusche in dem Bambushain stelle ich mir ungewöhnlich vor.

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  4. Der Wintersturm stürzt sich auf
    den Bambus und beruhigt sich
    (Basho)

    Ja, gigantische Gehölze in der Tat. Aber vielmehr noch könnte Bambus ein Vorbild sein für unser Leben.

    Interessantes Bild, schöner Text dazu. ;-)

    Ciao,
    Bernd

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  5. ...sorry, lieber Bernd...
    vorbild...
    ich bin hier unbeholfen, die welt hat so viele vorbilder, heroen, gefasst in erz, metall und lichtgebilde, LED oder LAZER-WOVEN Objects - and in between... just a little ME...


    but why ahould the bamboo
    serve as a model for suffering, for dying, for whispering, for torturing and crying I don't understand.

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  6. Hi LadyArt,

    wenn du Vorbild so definierst, stimme ich dir zu. Aber der Bambus ist doch von anderer Art, und so auch meine Vorstellung von Vorbild. Daher habe ich das Zitat von Basho eingestellt. Ich beschäftige mich mit den inneren Kampfkünsten und kann dem alten Haiku-Vater nur beipflichten. Diese Sichtweise ist in unserer Gesellschaft völlig verpönt. Dabei wird nur übersehen, dass Gewalt, egal welcher Art und gegen wen oder was, am Ende auf einen selbst zurückwirkt. Der BAMBUS hat das verinnerlicht. ;-)

    Ciao,
    Bernd

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