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DIESES BLOG WIRD ARCHIVIERT vom DEUTSCHEN LITERATUR ARCHIV MARBACH

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Donnerstag, 21. April 2011




weitab - vergessen

einst schönster schmuck des hauses

...der wert der dinge...



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Kommentare:

  1. ... der Wert der Dinge ändert sich mit der Zeit und doch, vermuten wir hinter längst Vergangenem gerne Geheimnisvolles.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  2. Anonym26/4/11

    ...was, bitte, liebe barbara, sollte das geheimnisvolle sein, als das immer wieder gleiche, das unser leben auch bestimmt... meine absicht mit diesem dreizeiler war es, darauf hinzuweisen, wie nichtig eigentlich unser eigenes kleines leben ist...

    allerdings gibt es da noch den aspekt, der mich immer wieder antreibt, und den ich doch oben voran an meinen blog gesetzt habe und den eistein so unersetzlich knapp und schön in worte gefasst hat...

    ich denke mal, dass jeder historiker, jeder forscher, jeder dichter, jeder wissenschaftler von dem wunsch getrieben wird - das bislang unentdeckte zu entdecken... das geheimnisvolle, und sei es nur ein bislang noch nicht entdecktes küchengerät, ein fries, einen knopf, eine fibel, eine formel, einen vers, ein wort... zu finden.

    danke für deinen besuch
    liebe grüße
    gabriele

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  3. Der Wert all des Geschaffenen ermisst sich wohl nicht nur an der Anerkennung durch Menschen.

    Liebe Grüße
    Helmut

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  4. ...ein interessanter ansatz, lieber helmut. das geschaffene ist menschenwerk, hier in diesem falle, wie göttlich die hand hier geführt wurde ist eine andere frage. wer außer uns - vermag diese dinge zu würdigen, sie zu klassifizieren und einzuordnen, sie zu bedauern, zu entdecken, zu lieben... an welche gottwesen denkst du?

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  5. Der Wert ist den Dingen eigen - jedem anders, aber nicht weniger oder mehr wert. Da braucht es keine Klassifikationen!

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  6. ...eine spannende sichtweise, lieber helmut, dass die dinge einen ihnen eigenen wert haben, das mag ich gerne sehen, aber haben sie denn diesen absolut - ohne, dass ich, der mensch, mein auge auf sie lenke? welcher geist liegt über den dingen, wenn sie das wort des gedankens nicht trifft? wohin hallt ihr "wert-echo"?

    klassifikation - ist in der archäologie, wie in anderen wissenschaften ganz normal üblich. da es sich ja hier um ein antikes stück marmorfries handelt, das sich so vernachlässigt-vergessen irgendwo im umwucherten niemandsland befand, und dabei schöner war, als jene, die hundert meter weiter ein nummernzeichen der archivierung trugen, machte es mich besonders neugierig und bewog mich, diesen dreizeiler über den "wert der dinge" zu schreiben... die diskussion, die sich hier entspinnt ist sehr interessant...

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  7. Auch die Anerkennung durch Menschen gehört wohl zu den Entwicklungsmöglichkeiten, die sich im Kosmos ergeben, Möglichkeiten, die im Sein angelegt sind und zur Entfaltung kommen. Aber wohl auch ohne diese Anerkennung ist alles wertvoll, alles Teil der Vielfalt des vordergündig Lebenden und Toten (wenn man so will). Woher diese Anlagen kommen - ich weiß es nicht. Aber dass es sie gibt, dessen ist mein Innerstes gewiss.

    Liebe Grüße
    Helmut

    P.S.: Angesichts Deines neuerlichen Eintrags zum Tod Deines Nachbarn find ich diese Diskussion umso spannender.

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