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Sonntag, 19. August 2012

NACHTGEDICHT

***



ich bin die dunkle nacht, mein kind.
was dämmerung an fahlem grau
auf stadt und land hat abgelegt,
das färbe ich mit tiefem schwarz.
der stern hat keine eile.
in finsternis sind alle farben blind.
der stern braucht eine weile,
 ein großer runder tropfen harz
der suchend, tastend sich bewegt,
 am himmel oben, schau, nur schau,
das ist der rote mond, mein kind.

© gabriele brunsch

Kommentare:

  1. Liebe Gabriele,

    ein tiefsinniges Gedicht, das wie eine kleine Erzählung in eine dunkle Nacht einführt. Sehr poetisch in Inhalt und Ausführung. Ein ausserordenliches Meisterwerk!

    Liebe Grüsse Dir

    Hans-Peter

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  2. meine Güte, wie schön ist das denn!! ... welch Hymne an die Nacht, das Dunkel und welch unvergleich ewiglich festgehaltener Augenblick ... wunder-, wundervoll, liebe Wortmeisterin

    ich bin verzückt und bezaubert ...

    und harre der Nacht - alles Liebe für dich - isabella

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