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Freitag, 7. Januar 2011

...meines winters qual





meines winters qual 

all mein begehren atmet

die sehnsucht nach grün



26. 09. 2009
Luxarium




...es wäre wichtig zu bemerken, dass dieser vers zwar in den silben 5/7/5 gefasst ist, aber nach den strengen regeln der haikuliga, 
doch  k e i n  haiku!
nun ist das aber, wie einige andere versformen, eine, die ich besonders liebe... 

drum dichte ich gerne in dieser silbenanzahl, oder in einer anderen z.B. 9/7/4  
(meine erfindung siehe 

h  i  e  r

und freue mich, wenn ein gedicht entsteht. 
ob eine wichtige poetik dazu nun kluges oder unkluges weiß, ist mir einerlei. 

jedoch bemühe ich mich trotzdem, so ganz nebenbei, auch HAIKU  zu schreiben, und das ist besonders schwer, denn wo haiku drauf steht, ist leider nicht immer haiku drin! 





Kommentare:

  1. .. gebe dir in allen punkten recht und bin wieder einmal von dem berührt, was du hier in dieser form 5-7-5 geschrieben hast und egal,ob haiku oder nicht ... die form ist ausdruckstark, gefällt mir sehr ...der stil "erregt" die seele und ist deshalb gerade in dieser kurzen form so tief beeindruckend .. Ursa

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  2. I think we need to use the form that best suits our purpose.

    About your verse--I know the feeling. I am getting tired also of having to shovel so often. I am looking forward to spring.

    Best regards.

    Carlos

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  3. also, Die form ist ganz egal, aber, sich sehnen nach Grün ist schon was, Kann Mir nicht vorstellen ohne Grün weiterzumachen...Gratuliere..João Luis aus dem schönen Grünen Brasiliens..herzliche Grüsse, a propo bei uns heisst es Verde, Grün

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  4. Ein Senryu immerhin darf es vielleicht sein! ;-)

    Mir gefällt es. Ich mag das Weiß des Winters, wenn es echt ist. Mit Regen versetzt jedoch fühle ich wie du und wünsche mir diesen ganz besonderen Duft der ersten Frühlingstage. Dazu das Grün!

    LG
    Bernd

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  5. @grenzenloswort-los

    danke ursa, es freut mich natürlich ungemein, dass du meinen stil seelenerregend findest.... wie schön!

    gabriele

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  6. @carlos

    your are certainly right. every poet finally finds the rhythm of language that he would like to follow...

    thanks for coming

    gabiele

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  7. @joao

    verde, verde, verde...

    im augenblick vor meinem fenster nur in den tannen, aber dort dunkel, düster und ein wenig schmutzig... der himmel ist dunkelgrau...
    was für ein tag...

    verde, verde, verde...

    liebe grüße
    gabriele

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  8. @bernd

    ich stimmme dir zu. das mit dem senryu mag schon stimmen, aber wie du ja siehst flattern so unendlich viele variationen des gleichen themas durch den äther, dass man nur schmunzeln kann...
    und weiter haiku suchen :-) gabriele

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  9. Gibt es wirklich Menschen, die sich über abweichende Silbenzahlen auslassen? Mir ist das nicht ganz klar, und bitte entschuldige meine Unkenntnis. Aber ist Haiku nicht eine ursprünglich japanische Gedichtform? Und auch wenn diese Form heute über viele Länder verbreitet ist, grenzt es nicht an 'Korinthenkackerei auf dem falschen Klo', wenn man Silbenzahlen einfordert, die sich auf Traditionen in der japanischen Sprache beziehen?

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